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2. Verbundkonferenz 1998 - Bericht der Verbundzentrale

Im Anschluß stellte der Direktor der Verbundzentrale, Herr Reiner Diedrichs, den Bericht der Verbundzentrale für das Jahr 1997 und die Planungen für 1998/1999 vor.

 Die Arbeit der Verbundzentrale im Jahr 1997 war geprägt durch die Öffnung der GBV-DatenbankAangebote für den weltweiten Zugriff über das sowie den weiteren Ausbau der lokalen Bibliothekssysteme (LBS).

  • Mit der Installation des Pica WWW-OPACs wurden die vom GBV zentral angebotenen Datenbanken weltweit zugänglich. Ebenso konnte an nahezu allen Standorten mit Pica-Lokalsystem der WWW-Zugang zu den lokalen OPACs realisiert werden.
  • Wesentliche Fortschritte gab es beim Ausbau der endbenutzerorientierten Dienstleistungen. Die Online-Fernleihbestellmöglichkeit für Endbenutzer konnte verbundweit freigegeben werden. Der Anteil der Endbenutzerbestellungen lag Ende des Jahres bereits bei durchschnittlich 30 %.
  • Ergänzend zur traditionellen Fernleihe wurde der kostenpflichtige Direktlieferdienst GBVdirekt im Mai eingeführt. Kunden aus aller Welt können über die Datenbanken des GBV die nachgewiesene Literatur direkt an ihren Arbeitsplatz bestellen. Die Lieferung erfolgt auf Wunsch per Post, per Fax oder elektronisch. Mit dem Start der subito-Pilotphase im November ist GBVdirekt auch Zugangssystem für subito. Seit diesem Zeitpunkt stehen auch die ZDB-Bestände der subito-Bibliotheken außerhalb des GBV für Bestellungen zur Verfügung.
  • Das Datenbankangebot über das WWW konnte erweitert werden, und für fast alle Datenbanken wurde inzwischen die Online-FernleihBbestellkomponente installiert (neben dem GBV Verbundkatalog u.a. Internationale Bibliographie der Zeitschriftenliteratur IBZ), Index deutschsprachiger Zeitschriften (IDZ 18), Periodicals Contents Index (PCI) und GBV Online Ressourcen).
  • Wie im Zentralsystem gab es auch bei den lokalen Bibliothekssystemen im Jahr 1997 beachtliche Fortschritte. Die im Jahr 1992 begonnene Phase der Erstinstallation von Pica-LBS3-Systemen konnte weitgehend abgeschlossen werden. Inzwischen gibt es an 21 Standorten LBS3-Systeme, an die über 70 Bibliotheken angeschlossen sind.
  • Die positive Entwicklung läßt sich an der Steigerung der Verbundnutzung erkennen. Suchanfragen zeigen eine Zunahme um ??%, ebenso die Online Bestellungen, sie weisen eine Anstieg um ?? % auf. Die Transaktionen weisen eine Erhöhung um ??% auf

 Inhaltliche Schwerpunkte für die zukünftige Arbeit der Verbundzentrale sind - neben der Sicherstellung des laufenden Betriebes - die Entwicklung des GBV zu einer virtuellen Bibliothek ("Sieben Länder, eine Bibliothek") und die Unterstützung lokaler Bibliothekssysteme.

 In diesem Rahmen werden die folgenden Aktivitäten bei der Arbeit der Verbundzentrale eine besondere Priorität haben: 

  • Qualitätsverbesserung der Verbunddatenbank
    - maschinelle Dublettenbereinigung
    - Einführung eines neuen Datenmodells für mehrbändige Werke, das eine einfachere Abbildung der Hierarchien ermöglicht
    - Einführung eines neuen Datenmodells für Zeitschriften, das auf Split-Entries (weitestgehend) verzichtet
  • Erweiterung der Inhalte und Verbesserung der Verfügbarkeit der nachgewiesenen Materialien
    - Unterstützung von Projekten zur retrospektiven Katalogisierung und Digitalisierung vorhandener Zettelkataloge
    - Ergänzung von Zeitschrifteninhaltsdiensten
    - Angebot weiterer Datenbanken (IBR, IJBK, Aida usw.)
    - Aufbau und Betrieb zentraler Z39.50-Server
  • Weiterentwicklung der Zugangssysteme
    - verbesserte Retrievalfunktionalität
    - Verbesserungen an den WWW-Oberflächen
  • Integration des vielfältigen Datenbankangebots zu einem einheitlichen Zugang (PiCarta)
    - integrierte Suche über mehrere Datenbanken
    - neuer Index
    - verbesserte Oberfläche
    - erweiterte Suchmöglichkeit
    - Integration von Abstracts und Volltexten
    - Integration elektronischer Dokumente
  • Entwicklung einer endbenutzerorientierten durchgehenden thematischen Erschließung (Colibri)
    - einheitliche klassifikatorische Erschließung (BK, LCC)
    - Ergänzung der verbalen Sacherschließung
    - narürliches Interface
  • Weiterer Ausbau und Betreuung der LBS3-Systeme
    - Weiterentwicklung der Pica-Clientsoftware (WinIBW, WebIBW) und der Benutzeroberflächen (WebOPC)
  • Beteiligung bei der Entwicklung des Nachfolgesystems LBS4

    Zur Entwicklung von LBS4 s. den folgenden Beitrag.

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