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Uwe Rosemann: Das Hannoversche Online Bibliothekssystem - HOBSY

Verbundkonferenz Göttingen, 26.2.1997

Welche Bibliotheken gehören zu HOBSY?

  • Bibliotheken des Lokalen Bibliothekssystems Hannover
  • Bibliothek der Fachhochschule
  • Bibliothek der Hochschule für Musik und Theater
  • Bibliothek der Medizinischen Hochschule
  • Bibliothek der Tierärztlichen Hochschule
  • Bibliothek des Niedersächsischen Landtags
  • Niedersächsische Landesbibliothek
  • Stadtbüchereien
  • Universitätsbibliothek und TIB
  • Bibliothek der Evangelischen Fachhochschule
  • Weitere Ministerialbibliotheken

Hierzu muß angemerkt werden: die Stadtbüchereien betreiben ihr eigenes Lokalsystem, setzten aber einen nicht online-aktualisierten PICA-OPAC im LBS Hannover ein. Ebenso wie bei der Bibliothek der Evangelischen Fachhochschule wird aber die gemeinsame HOBSY-Benutzungskarte ausgegeben und akzeptiert. Die einfachste und allgemeinste Definition für den HOBSY-Verbund mag daher lauten: Alle Bibliotheken, die sich an den mehrmals jährlich in Hannover stattfindenen Gesprächen über alle Fragen der PICA-Implementierung, des Hannoverschen Leihverkehrs und der Bibliotheksarbeit in Hannover allgemein zusammensetzen, um Erfahrungen auszutauschen und Kooperation zum Vorteil des Benutzers und zur effektiven Nutzung der eigenen Ressourcen betreiben, bilden den HOBSY-Verbund, mit dem LBS Hannover als Kern und der HOBSY-Benutzungskarte als hinreichendes Zeichen.

Chronologie

August 1987 „Rahmenkonzept zur Einführung eines Hannoverschen Online-Bibliothekssystems (HOBSY)" , erarbeitet von NLB, MHH, TiHo, UB/TIB und Stadtbibliothek

August 1992 PICA-Einführungserlaß des Nieders. MWK

Juli 1994 Einführung einer einheitlichen maschinenlesbaren Benutzerkarte

ab Dez. 1994 Online-Kataloge mit einheitlicher Indexierung

März 1997 Gemeinsames Informationsangebot im Internet

??? 1997 Gemeinsamer Katalog der HOBSY-Bibliotheken

Seit 1994 Zusammenarbeit bei den PICA-Installationen und diversen Sachfragen, z.B. Leihverkehr

 

Zu den einzelnen Milestones nun ein paar Beispiele.

 

Das Layout der gemeinsamen Benutzungskarte:

1997_1306.gif

 

1997_1307.gif

 

Das gemeinsame OPAC-Angebot des LBS Hannover (in kurzer Zeit wird als 8. Katalog der OPAC der Bibliothek der Hochschule für Musik und Theater hinzukommen):

 

1997_1308.gif

 

Für eine gemeinsame Homepage im Internet wurden erste Entwürfe gemacht, die aber noch nicht von allen Beteiligten „abgesegnet" wurden. Man erhält -natürlich neben den Links auf die einzelnen Homepages- Informationen über die verschiedenen Bibliotheken, deren Dienstleistungsangebot und den Hannoverschen Leihverkehr:

1997_1309.gif

 

Zum Abschluß noch einige Angaben über die Technik und die Leistungsfähigkeit des LBS Hannover. Es handelt sich z.Zt. um das größte Lokalsystem des GBV, wenn man die Zahl der parallelen Datenbankzugriffe als Performance-Kriterium heranzieht. Die größte Datenbank wird dagegen in Göttingen betrieben.

Die Technik des LBS Hannover

  • 1 Datenbankserver DEC 2100 A 5/300 mit 512 MB Hauptspeicher, 1 CPU und 70 GB Massenspeicher, Aufrüstung durch HSPIII-Mittel mit weiteren 512 MB und einer CPU, Betriebssystem: Digital Unix
  • 8 Anwendungsserver mit Betriebssystem Digital Unix (seit Weihnachten 1996, vorher VMS)
  • Kommunikation: B-WIN seit Juni 1996 über Knoten RRZN mit TCP/IP-Protokoll
  • Belastung: durchschnittlich (Hauptarbeitszeit) 480 parallele Datenbankverbindungen, bekannter Spitzenwert 505
  • Einsatz von PICA-Modulen in den Bibliotheken:
  • MHH, NLB, UB/TIB OPC, OUS, ACQ
  • FH, TiHo OPC, OUS
  • Landtag OPC
  • Stadtbibliothek (OPC)
  • HMT in Kürze: OPC

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