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Die Staatsbibliothek zu Berlin - jüngster Verbundteilnehmer im GBV

Am 4. Oktober 1999 gab es in Berlin einen Anlaß zum Feiern: An diesem Tag nahm die Staatsbibliothek zu Berlin offiziell die Katalogisierung im GBV auf. Vorausgegangen waren neun Monate intensiver Arbeit, um die Voraussetzungen für eine Integration und aktive Teilnahme der Staatsbibliothek zu Berlin im GBV zu schaffen.

Dazu gehörte neben der Durchführung von Multiplikatorenschulungen für die zahlreichen Mitarbeiter im Bereich Katalogisierung und Sacherschließung in erster Linie die Konversion von Katalogdaten: Die Staatsbibliothek zu Berlin brachte zwei große Datenbestände in den GBV ein. Umgesetzt wurden zum einen 1,1 Mio. Titeldatensätze, die der Katalogdatenbank des ehemaligen Berlin-Brandenburgischen Bibliotheksverbundes (BVBB) entstammen. Zum anderen verfügt die Staatsbibliothek über einen Bestand von ca. 5 Mio. Datensätzen aus Projekten zur Katalogkartenkonversion.
Während die ehemaligen BVBB-Daten in die GBV-Katalogdatenbank eingespielt wurden (wenn auch vorerst noch nicht für alle sichtbar), wurde für die sog. Retrodaten eine eigene Datenbank eingerichtet. Sie sollen erst nach weiterer Bearbeitung und datenbankinternen Dublettenprüfungen in die Verbunddatenbank integriert werden. Es ist jedoch geplant, diesen Datenbestand sobald als möglich über das WWW zu Recherchezwecken zur Verfügung zu stellen. Die Berliner Titeldaten in der GBV-Katalogdatenbank werden sukzessive mit den bereits vorhandenen Daten abgeglichen und können dann für Katalogisierung, Recherche und Fernleihe genutzt werden.
Die wissenschaftlichen Zeitschriften der Staatsbibliothek sind bereits seit längerem in der GBV-Verbunddatenbank nachgewiesen und seit April 1999 über die Online-Fernleihe und den Dokumentlieferdienst GBVdirekt für in- und ausländische Nutzer verfügbar. Die Integration der Staatsbibliothek zu Berlin bedeutet für die Literaturversorgung im GBV einen großen Gewinn.

Bei der Umsetzung der Daten kam es nicht nur darauf an, die gelieferten Titel-, Lokal- und Exemplardaten - soweit die unterschiedlichen Datenstrukturen es zuließen - 1:1 umzuwandeln. Die Nutzung für die Online-Fernleihe und vor allem für den lokalen OPAC mußte vorbereitet werden und machte eine Anreicherung der Daten um Informationen zu den unterschiedlichen Standorten (Haus Unter den Linden, Haus Potsdamer Straße), Sonderstandorten und Ausleihbedingungen erforderlich. Eine eigene Arbeitsgruppe OPAC in der Staatsbibliothek bereitet derzeit in intensiver Zusammenarbeit mit der GBV-Verbundzentrale den Aufbau des lokalen OPAC vor. Es ist geplant, den Benutzern der Staatsbibliothek zu Berlin Online-Kataloge zu Beginn des Jahres 2000 bereitzustellen.




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Gespannte Erwartung...

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die letzten Katalogkarten verschwinden im Kataloghimmel

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Noch einige gute Worte mit auf dem Weg

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Eitel Freude bei der GBV-Verbundzentrale

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