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Discovery-Service der VZG

Discovery-Systeme

Discovery-Systeme eignen sich als Recherchetools für große, heterogene Daten wie beispielsweise Datenpools von Bibliotheken mit differenzierten elektronischen und gedruckten Ressourcen. Als eine Art globale, datenpoolübergreifende und medientypunabhängige Suchmaschine nutzen Discovery-Systeme die Vorteile von Suchmaschinentechnologie mit Relevanzranking- und Best-Match-Verfahren.

Discovery-Service der VZG

Die VZG bietet einen kostenpflichtigen Discovery-Service auf Basis der Open Source Software Lukida an. Die VZG betreibt und wartet die komplette Infrastruktur der Discovery-Umgebung mit Installation, laufendem Betrieb, Software-Updates und Backups für die Plattform GBV-Zentral und die individuell auswählbaren Datenbanken.

Grundlage ist die Lukida Standardrechercheoberfläche, die auch für mobile Endgeräte bestens geeignet ist. Die Oberfläche kann entsprechend dem Corporate Design der Einrichtung angepasst werden. Die Anzeige der Facetten kann individuell definiert werden.

Optional können Benutzerkonten für Ausleihe, Verlängerung oder Vormerkungen sowie die Abfrage des Verfügbarkeitsstatus einzelner Medien über die PAIA/DAIA-Schnittstelle eingebunden werden. Der Zugriff auf Lizenzinformationen zu elektronischen Ressourcen ist auf Wunsch über SFX möglich. Lizenzinformationen aus der EZB können auch direkt als Besitznachweise auf Artikelebene übernommen werden.

Die Pflege der existierenden VuFind-Installationen wird weiterhin übernommen.

Vorteile

  • geringe Investitionskosten
  • kostenfreie Suchmaschineninfrastruktur GBV-Zentral
  • regelmäßige Softwareupdates für Discovery-Frontend Lukida
  • kein Zusatzaufwand für Apps
  • geringe Betriebskosten und hohe Ausfallsicherheit

Zusatzleistungen

Zusätzliche Leistungen der VZG sind z.B. die Konvertierungen verschiedener Daten sowohl der bibliothekseigenen bibliographischen Titeldaten als auch der Metadaten bisher nicht nachgewiesener Datenbanken für die Einbindung in GBV-Zentral sowie die Volltextindexierung.

Die VZG unterstützt die Einrichtungen bei der Oberflächenentwicklung lokaler Discovery-Installationen und bei der Anbindung von bisher nicht unterstützten Lokalsystemen.

Kosten

Die Kosten für das Leistungspaket Discovery-Hosting setzen sich aus einmaligen Kosten für die Installation der Lukida-Instanz und jährlichen Kosten für den Betrieb zusammen. Die jährlichen Kosten für den Betrieb orientieren sich an der Anzahl der Mitarbeiter der Einrichtung.

Preise für Zusatzleistungen werden nach verbindlicher Aufwandsschätzung berechnet. Berechnungsgrundlage sind die aktuellen Tagessätze der VZG.

Software


Lukida

Lukida besteht aus einem Softwarekern, der für alle Bibliotheken identisch ist und einem Bibliotheksmodul, welches spezifisch und schnell entsprechend den Anforderungen der Bibliotheken angepasst werden kann. Aktualisierungen im Softwarekern kommen automatisch bei allen Anwendern zum Tragen.

Die Schwerpunkte bei der Entwicklung von Lukida waren neben einem geringeren Anpassungsaufwand, eine hervorragende Performance und eine ergonomische Benutzerführung, die auch für Endgeräte mit unterschiedlichen Displaygrößen, wie Smartphones, Tablets, Desktops, etc. einsetzbar ist.

Lukida wurde treiberbasiert entwickelt, so dass sich auch neue Schnittstellen zu anderen Systemen integrieren lassen.

Die hohe Performance konnte durch eine drei Schichten Architektur erreicht werden, die - je nach Anfrage - nur die benötigten Systeme anspricht und nur die relevanten Daten an den Client zurückliefert.

Anwender

  • UBFind der Universitätsbibliothek Magdeburg (Lukida)
  • Deutsches Historisches Institut Washington (Lukida)
  • Wissenschaftskolleg zu Berlin
  • Universitätsbibliothek Weimar
  • MPI für Wissenschaftsgeschichte, Berlin (Lukida in Beta-Version)
  • Nationallizenzen Suchmaschine
  • Hochschule Hannover
  • MPI für Biophysikalische Chemie und für Dynamik und Selbstorganisation, Göttingen
  • MPI für Dynamik komplexer technischer Systeme, Magdeburg
  • MPI für Gemeinschaftsgüter, Bonn
  • MPI für Gesellschaftsforschung, Köln
  • MPI für Ökologie und Biogeochemie, Jena
  • MPI für Psycholinguistik, Nijmegen
  • MPI für Sozialrecht und Sozialpolitik, München
  • MPI zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesell­schaften, Göttingen
  • MPI für Physik komplexer Systeme, Dresden
  • SIM-PK, Berlin (Beta-Version)

Ansprechpartner: Gerald Steilen

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