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Von lokalen Normdaten zur Datendrehscheibe

Von lokalen Normdaten zur Datendrehscheibe. Neue Normdatendienste und Strategien der Verbundzentrale des gemeinsamen Bibliotheksverbundes.

Tobias Helms

Verbundzentrale des gemeinsamen Bibliotheksverbundes, Digitale Bibliothek, Göttingen, Deutschland

Die Abteilung Digitale Bibliothek der Verbundzentrale des GBV (VZG) bietet für kulturelle Einrichtungen verschiedene Erfassungsdatenbanken an. Unter anderen bedient „kuniweb“ kulturwissenschaftliche, „naniweb“ naturwissenschaftliche und „KENOM“ numismatische Belange. Diese Datenbanken nutzen an vielen Stellen kontrollierte Vokabulare, Thesauri und Normdaten, welche auf lokalen, nationalen und internationalen Normdatenquellen basieren und auf diese verlinken. Auch die Instanzen der Repository-Software MyCoRe und verschiedene Portalanwendungen benötigen stabile Normdatendienste.
Als Beispiele seien die GND, geonames, iconclass, die Ortsinformationen des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie oder der Gemeinsame Verbundkatalog (GVK) genannt. Eher spartenspezifische Vokabulare sind zum Beispiel „Hessische Systematik“, „Bayerische Oberbegriffsdatei“, „ITIS“, „CHEBI“ oder „WORMS“.


Um Normdaten und Thesauri nicht redundant auf den verschiedenen Systemen halten, pflegen und updaten zu müssen, etabliert die Verbundzentrale zentrale Dienste zur Nutzung der verschiedenen Normdaten. Diese Datendrehscheibe für Normdaten und Terminologien (DANTE) besteht aus einem Suggest/Autocomplete-Dienst, einem Metadatendienst und einem Vokabularserver. Die Entwicklung dieser Infrastruktur, der mühsame Weg zur Standardisierung, Zentralisierung und Automatisierung von Updatemechanismen soll dargestellt werden.

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